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Burkina Faso, übersetzt das „Land der Aufrechten“, liegt im trockenen und flachen Savannengürtel Westafrikas. Im Süden herrscht ein feuchtes Klima mit einer fünfmonatigen Trockenzeit.

Zum Norden hin wird es trockener; im äußersten Norden liegen Halbwüsten des Sahel. Aufgrund langer Dürreperioden und der fortschreitenden Wüstenbildung ziehen viele Burkiner in den Süden des Landes oder wandern in Nachbarländer aus.

Burkina Faso ist einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Staaten der Erde und wird zur Gruppe der HIPC (Heavily Indebted Poor Countries), der „hochverschuldeten Entwicklungsländer“, gezählt.

Im Human Development Index des United Nations Development Programmes (UNDP) lag Burkina Faso im Jahre 2013 auf Platz 181 bei 187 untersuchten Ländern.

Burkina Faso

Etwa 90% der Bevölkerung betreiben Subsistenzwirtschaft, also den Anbau von Obst, Gemüse und Getreide für den Eigenbedarf. Den Grundbedarf der Nahrungsversorgung deckt der Anbau von Hirse, Mais, Sorghum, Fonio und Reis, der etwa 85% der 110.000km² landwirtschaftlich nutzbaren Fläche des Landes in Anspruch nimmt. Im Süden des Landes werden außerdem Jamswurzel, Maniok und Zuckerrohr angebaut. Für den Export wichtig sind Erdnüsse und vor allem Baumwolle, das Hauptexportgut des Landes.

Die ungünstigen klimatischen Bedingungen erschweren die Ausübung der Landwirtschaft; jährliche Schwankungen der Niederschläge verursachen regelmäßig Dürren und damit lokale Hungersnöte besonders im Norden des Landes.

Länderdaten im Vergleich