Wie wir helfen

Mit den aus dem Stiftungsvermögen erwirtschafteten Erträgen / Zinsen fördern wir Projekte und Patenschaften von Plan International.

Dadurch, dass wir die Zuwendungen im Stiftungsvermögen anlegen und „nur“ die Zinsen für die Hilfen verwenden sorgen wir für langfristige Hilfe, anstatt die Gelder einmalig für Projekte auszugeben.

Die Hilfe von Plan ist auf Hilfe zur Selbsthilfe und einen langfristigen, nachhaltigen und ganzheitlichen Ansatz ausgelegt.

Sie ermöglicht es den Menschen den Teufelskreis von Armut, Ausgrenzung und Chancenlosigkeit zu durchbrechen, anstatt dauerhaft auf externe Hilfe angewiesen zu sein.

Logo_Plan

Entstanden ist Plan aus dem persönlichen Engagement des Gründers John Langdon-Davies im Jahre 1937, im Laufe von mehr als sieben Jahrzehnten entwickelte sich bis heute eines der größten Kinderhilfswerke.

Plan International Deutschland e.V. wurde 1989 u.a. von Walter Scheel, Marianne M. Raven und Peter Scholl-Latour gegründet.

Mehr zur Geschichte von Plan

Hilfe zur Selbsthilfe

Lange Zeit konzentrierten sich die Akteure der internationalen Entwicklungszusammenarbeit auf einen bedürfnisbasierten Ansatz (needs-based approach), bei dem es primär darum ging, die akuten Grundbedürfnisse zu bedienen.

An den Ursachen der Probleme ändert dieser Ansatz jedoch nichts: weiter bestehende Armut, und eine zusätzliche Abhängigkeit von der Hilfe, führen nicht zu einem nachhaltigen Effekt.

Es ist elementar, dass die Bedürftigen nicht nur als passive Hilfsempfänger wahrgenommen werden, sondern sie selbst Verantwortung für die Lösung ihrer eigenen Probleme übernehmen.
Dafür soll ihnen Wissen und die Möglichkeiten für langfristige Lösungen in Eigeninitiative an die Hand gegeben werden.

Diesen Ansatz verfolgt Plan.

Bedürfnisbasierter Ansatz

Plan – Ansatz

Fokus auf akute Probleme

Fokus auf die Ursachen von Problemen verschiedener Ebenen (etwa soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Rechte und deren Verletzungen)

Kurzzeiteinsätze zur Linderung von Bedürfnissen, zum Beispiel Impfung von Kindern

Langzeiteinsätze für nachhaltige Lösungen, bei denen Rechte verwirklicht werden (z. B. funktionierende Gesundheitssysteme)

Bedürftige Menschen (vor allem Kinder) werden als passive Objekte der Hilfe wahrgenommen

– Stärkung von Menschen, für ihre Rechte einzutreten
– Wahrnehmung von Kindern und Erwachsenen als Akteure
– Unterscheidung von Rechtsträgern (die ihre Rechte einfordern) und Pflichtträgern (die verantwortlich für die Verwirklichung der Rechte sind)

Bedürfnisse sind apolitisch und deshalb nicht mit Verantwortung oder Verpflichtungen seitens der Betroffenen oder des Staates verbunden (z.B. werden Nahrungsmittel von einer Hilfsorganisation verteilt, ohne die Verantwortung an politisch Aktive oder Bewohnern der Gemeinde dafür zu übertragen)

Rechte bringen auch immer Verpflichtungen mit sich, da sie auf gesetzlicher und moralischer Ebene Pflichtenträger zur Verantwortung ziehen (z.B. Eltern, die ihre Kinder erziehen, oder politische Akteure, die für die Gesundheitsdienste in der Gemeinde verantwortlich sind)

Unsere Patenschaft zu Alizeta

Die Patenschaft zu Alizeta besteht bereits seit 2007. Alizeta lebt in Burkina Faso, ist 15 Jahre alt und besucht die ca. 45min entfernte Schule. Ihr Lieblingsfach ist Geographie.

Mehr zu Alizeta

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes

Der Kinderrechtsansatz, mit dem auch Plan arbeitet, stützt sich auf die Kinderrechtskonvention und stellt die Kinderrechte in den Mittelpunkt.

Die 54 Artikel werden nach dem Recht auf angemessene Grundversorgung, Schutz vor Gewalt und Ausbeutung und dem Beteiligungsrecht unterschieden.

Die Kinderrechtskonvention ist der einzige völkerrechtliche Vertrag, der soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Bürgerrechte berücksichtigt und mit Ausnahme von drei Staaten (Somalia, Südsudan und die USA) von allen Mitgliedsstaaten der UN unterzeichnet und ratifiziert wurde.